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Wöchentlicher Marktbericht für anyoption Kunden

07. Juni 2010 | Marktbericht | anyoption | Binäre Option | Gold | Euro Feedback schreiben
MArktbericht anyoption

Wöchentlicher Marktbericht für anyoption.com Kunden

Heute möchten wir Ihnen den ersten wöchentlichen Marktbericht für anyoption Kunden zur Verfügung stellen. Damit Sie weiterhin erfolgreich mit binären Optionen handeln können und dabei das Marktumfeld im Auge behalten. Wenn Sie inhaltliche Wünsche haben, greifen wir diese gerne als neues Thema im kommenden Marktbericht auf.

Wall Street: Arbeitslosigkeit beeinträchtigt den Markt

Eine kurze Handelswoche war nicht arm an Überraschungen, da die Märkte stiegen um am Freitag sofort wieder zu fallen. Die Märkte hatten sich gerade so von der Herabstufung Spaniens in der vorigen Woche erholt, als der ungarische Premierminister Viktor Orban erklärte das sein Land ebenfalls am Rande der Zahlungsunfähigkeit steht. Diese Ankündigung ließ die Märkte im Handel um 1% fallen. Trotzdem, als der US Markt eröffnete, kehrte der Optimismus zurück. Der Grund für diesen falschen Optimismus war die Erwartung, das der Arbeitsmarktreport, der am Freitag veröffentlicht werden sollte, außergewöhnlich gut ausfallen würde. Analysten hatten eine Verbesserung um mehr als 500.000 Stellen erwartet, meist Zeitarbeitsstellen bedingt durch die durchgeführte Volkszählung. Dieser Optimismus ließ die Märkte am Donnerstag mit einem leichten Plus schließen, nur um am Freitag kräftig zu verlieren, als die korrekten Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden. Die Arbeitsplätze stiegen 20% unter der Erwartung an und fast alle neuen Stellen waren zeitlich begrenzt für die durchgeführte Volkszählung. Nur 41.000 Stellen wurden im privaten Sektor geschaffen. Der Dow Jones fiel dadurch und schloss bei 9931,97 – mehr als 3% tiefer und der Nasdaq schloss bei 2219,17, einem Fall um 3,64%,

Auf der anderen Seite des Globus hat China seine eigenen Probleme. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Abkühlung des kochenden Immobilenmarktes waren zu effektiv. Die Aktien der Immobilienfirmen fielen aufgrund der Unsicherheiten und der Verkauf von Eigenheimen sank im Mai um kolossale 70%.

Der freie Fall des Euro hält an

In der vergangenen Woche ist der Euro zum Dollar stark gefallen, als Investoren risikoreiche Anlagen und europäische Länder mieden. Am Freitag notierte der EUR/USD mit 1,1966 auf einem 4-Jahres-Tief. Der Euro wird fast 10% unter dem Tiefstand im März 2009 gehandelt und fiel in diesem Jahr um 16,5%. Gerüchte in der Finanzwelt und fast alle Schlagzeilen der Zeitungen beklagen den EUR, genauso wie sie es schon Ende 2009 mit dem USD taten. Analysten sind sich einig, dass Jean-Claude Trichet, der Präsident der EZB, die Krise zu langsam gehandhabt hat. Der Euro sieht sich schwierigen Anstrengungen gegenüber, keine davon ist wirklich verheissungsvoll. Das Lösen der Euro-Zone, einige Länder den Euro aufgeben lassen, Erlassen von Staatsschulden, Abwerten des Euro (was in einigen Bereichen ja schon passiert) sind gefährliche Risiken für den Euro und die Euro-Zone. Und dazu kommt noch dass niemand weiß, in welcher Richtung sie enden werden. Eines ist sicher der Euro sieht eine düstere Zukunft vor sich und Trichet muß früher denn später reagieren.

Gold schnellt auf 1.000 EUR je Unze

Gold hatte exzellente 2 Wochen. In Euro gesprochen, erreichte der Preis für eine Unze Gold am Freitag den Rekordpreis von 1.017,38 EUR und wurde erstmals über 1.000 EUR gehandelt. Investoren fliehen aus den risikoreichen Märkten und den noch risikoträchtigeren Euro Ländern, die Flucht vom EUR zu Gold. Ist Gold inzwischen überzogen? Jüngste Entwicklungen in Europa zeigen den Wert des Goldes, während die Möglichkeit von Schuldenerlässen für Länder offen diskutiert werden. Viele Wirtschaftsexperten stimmen zu dass eine Unze Gold auch in Zukunft eine Unze Gold sein wird und das es unwahrscheinlich ist, dass der Wert dramatisch fällt… der einzige Grund für einen Fall des Goldpreises in der nahen Zukunft dürften größere Gewinnmitnahmen sein.

Der Ölpreis, auf der anderen Seite, ist in der letzten Woche gefallen. Zukünftige Verträge fielen um mehr als 4% am Freitag und schlossen bei $70,91 pro Barrel, nach einer volatilen Woche. Der Preisverfall folgte dem enttäuschenden Arbeitsmarktreport der wieder einmal die Sorgen um die Stärke der aktuellen Erholung von der Finanzkrise schürte. Momentan ist der Ölpreis an den Aktienmarkt gebunden, da die Investoren versuchen Nutzen aus den Erholungsprognosen des Aktienmarktes zu ziehen. (Bild: reinobjektiv/fotolia)

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