Wöchentlicher Marktbericht für anyoption Kunden
28. Juni 2010 | Marktbericht | Euro | Gold | Optionen | anyoption Feedback schreiben
Wöchentlicher Marktbericht für anyoption Kunden
Dow Jones fällt um mehr als 6 %
Trotz der Gewinne vom Freitag gingen die wichtigsten Aktienmarktindizes letzte Woche nach zwei aufeinanderfolgenden Wochen mit steigenden Kursen zurück und verzeichneten die schlechteste Performance seit fünf Wochen. Der S&P 500 fiel in der vergangenen Woche um 3,7 % auf 1.076,76 während Bankaktien am Freitag stiegen: die Gesetzgeber hatten sich auf Vorschriften ohne dramatische Änderungen für Derivate und Eigengeschäfte geeinigt und so den Wochenverlust des S&P 500 verringert. Andarko Petroleum Corp. trug zum größten Verlust von Energieaktien bei den 10 Branchen im S&P 500 bei und BP Plc fiel um 15 % nachdem die Obama-Regierung verlauten ließ, sie werde Revision gegen ein Urteil einlegen, das das Moratorium für Tiefseebohrungen aufgehoben hatte. Der Dow ging um 306,83 Punkte oder 2,9 % auf 10.143,81 zurück nachdem der Verkauf von neuen Wohnimmobilien im Mai auf einen Jahresschnitt von 300.000 zurückgegangen war. Microsoft Corp., Chevron Corp. und General Electric Co. drückten den Dow Jones Industrial Average mit Verlusten von über 6,5 % in der vergangenen Woche.
Die Hochs und Tiefs der letzten Woche hatten eine größere Bandbreite als in der Woche zuvor. Ein Börsenschluss unterhalb dem Tief der Vorwoche in einer so genannten “Outside Week”, also einer Woche, in der die Höchststände höher und die Tiefststände niedriger liegen als in der Vorwoche, wird in der technischen Analyse als Abwärtssignal betrachtet. Derzeit stecken die Märkte in einem Kursbereich der an der Unterseite (beim S&P) zwischen 1.040 und 1.050 liegt und an der Oberseite vom gleitenden 50-Tages-Durchschnitt begrenzt wird, der ungefähr bei 1.127 liegt.
Europas Probleme wieder im Vordergrund
Europäische Aktien notierten erstmals seit einem Monat schwächer, nach enttäuschenden Immobiliendaten aus den USA und einem Anstieg der Kosten für den griechischen Rettungsschirm gegen den Staatsbankrott. Der DAX verlor 2,35 % und fiel auf 6.070,6 und der FTSE verlor 3,89 %; er schloss bei 5046,47. Wachsende Zweifel an der Stärke des internationalen Aufschwungs waren in der vergangenen Woche das Hauptthema an den europäischen Märkten, da die regelrechte Euphorie über Chinas Entscheidung, mehr Flexibilität für den Renminbi zuzulassen, sich als sehr kurzlebig erwies.
Das Glanzlicht der letzten Woche: Die Staatsverschuldung der Länder am Rand der Eurozone ging zurück – vor allem in Griechenland, wo die 10-Jahres-Rendite auf über 10 % stieg, das höchsten Niveau seit der Verabschiedung eines 750-Mrd.-€ Rettungspakets im vergangenen Monat. Die Kosten für eine Versicherung gegen einen griechischen Staatsbankrott stiegen auf Rekordniveau. Die vier Tage mit kontinuierlichen Verlusten kamen nach neun aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Gewinnen, da die erneute Zuversicht den Ängsten über die Zahlungsfähigkeit der Euro-Randstaaten wich.
EUR/USD Währungskreuz treibt Händler in den Forexmarkt
Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar schloss nahezu unverändert nach einer äußerst unruhigen Woche, aber ein Absturz spät am Freitag lässt kurzfristig noch Energie für eine weitere Erholung des EUR/USD-Kurses. Vergangenen Montag fiel der Kurs von 1.2466 bis er bei 1.2207 eine Unterstützungslinie fand. Ab diesem Zeitpunkt stieg der Euro wieder und beendete die Woche bei 1.2374 – eine Änderung um – 0,4. Der Euro gilt als eine von vier sicheren Währungen in Zeiten hoher Risikoneigung in den Industrieländern und korreliert mit US-Aktien. Finanzierungsprobleme in der Eurozone sind noch immer ein Problem, da die Banken Ende dieser Woche ca. 442 Mrd. Euro an Darlehen mit einjähriger Laufzeit an die europäische Zentralbank zurückzahlen müssen. Aus den Daten geht hervor, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal langsamer wuchs als zuvor berechnet und es wird spekuliert, dass das G20-Treffen am Wochenende sich nicht darauf würde einigen können, wie die Schuldenkrise in Europa zu meistern sei.
Volatilität bei Öl dominiert weiterhin den Rohstoffmarkt
Rohöl wurde in der vergangenen Woche mit hoher Volatilität gehandelt, denn den Anlegern wurde klar, dass die schrittweise Aufwertung des Renminbi sich nicht wesentlich auf die Ölnachfrage auswirken könnte. Im Zusammenspiel mit den unter den Erwartungen bleibenden Wirtschaftsdaten, neuen Bedenken über die Staatsfinanzierungskrise in der Eurozone und einem unerwarteten Anstieg der US-Rohölbestände drückte dies auf den Rohölpreis, der bis auf 75,17 abstürzte. Dann erfuhr der Preis eine Trendwende und machte am Freitag die Verluste wieder gut, wohl wegen der Angst vor Hurricanes und den widerstandsfähigen US-Aktien. Der nächste auslaufende Rohölkontrakt verzeichnete am Freitag einen starken Anstieg um 3,07 % auf bis zu 78,86. Der Kontrakt schloss die Woche mit einem Anstieg um 0,77 %.
Gold ging nach einem neuen Rekordhoch von 1266,5 am vergangenen Montag wieder zurück und ist seitdem in einer Konsolidierungsphase. Viele Top-Analysten erwarten, dass Gold jenseits des Niveaus von 1266,5 erst einmal auf das psychologische Niveau von 1300 steigen wird. Die Märkte beobachteten die Kosten für den Schutz der griechischen Staatschulden vor Zahlungsunfähigkeit, die am Freitag ein Rekordhoch erreichten. Außerdem strömten die Anleger in Gold, weil die Aktienmärkte weltweit nachgaben. Gewinne aus der Spätphase des Handelstags am Freitag, aus den Rallies beim EUR/USD-Wechselkurs und beim Rohöl, wo sie durch die Möglichkeit eines Tropensturms im Atlantik befeuert wurden, stärkten den Wertzuwachs bei Gold zusätzlich. (Bild: reinobjektiv/fotolia)
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Der S&P 500 stieg in der vergangenen Woche um 2,5% auf 1.091,60 analog zum Aufschwung aller zehn großen enthaltenen Industriebereiche. Während dessen bewegte sich der Dow Jones erstmals seit vier Wochen aufwärts und stieg um 2,8 % auf 10.211,07. US-Aktien tendierten in der vergangenen Woche aufwärts und brachten dem S&P 500 Index die größte wöchentliche
Der US-Aktienmarkt verzeichnete eine starke Woche, nachdem die Ergebnisberichte der Unternehmen für das zweite Quartal besser als erwartet ausgefallen waren. Die großen Indizes schlossen stark und verzeichneten am Freitag nach Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Ergebnisse der europäischen Banken-Stresstests einen sprunghaften Anstieg.
Heute möchten wir Ihnen den ersten wöchentlichen Marktbericht für anyoption Kunden zur Verfügung stellen. Damit Sie weiterhin erfolgreich mit binären Optionen handeln können und dabei das Marktumfeld im Auge behalten.
Der S&P 500 stieg diese Woche um 1 %auf 1.176,19. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,3 % auf 11.062,78. Der Nasdaq Composite Index notierte um 1,4 % stärker bei 2.468,77. U.S. Aktiennotierten stärker, sodass der Anstieg des Standard & Poor’s 500 Index seit zwei Wochen ungebrochen bleibt.
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