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Wöchentlicher Marktbericht für anyoption Kunden

15. Juni 2010 | S&P 500 | IBEX 35 | Erdöl | Gold | Dollar Feedback schreiben
MArktbericht anyoption

Wöchentlicher Marktbericht für anyoption Kunden

S&P 500 verzeichnet beste Woche seit März

Der S&P 500 stieg in der vergangenen Woche um 2,5% auf 1.091,60 analog zum Aufschwung aller zehn großen enthaltenen Industriebereiche. Während dessen bewegte sich der Dow Jones erstmals seit vier Wochen aufwärts und stieg um 2,8 % auf 10.211,07. US-Aktien tendierten in der vergangenen Woche aufwärts und brachten dem S&P 500 Index die größte wöchentliche Steigerung seit März. Damals verzeichnete die chinesische Exportwirtschaft den steilsten Anstieg seit sechs Jahren und Ben Bernanke, der Chairman der US-Notenbank, sagte, die wirtschaftliche Erholung sei intakt. Außerdem stiegen die Rohstoffpreise.

Berichten aus der vergangenen Woche zufolge sind die Immobilienpreise in China mit fast rekordverdächtiger Geschwindigkeit gestiegen und die Exporte verzeichneten im Mai einen sprunghaften Anstieg um 48,5 % – die Krise in Europa bremst die am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft der Welt also keineswegs. Der VIX fiel um 19 % auf 28,79 Punkte – den niedrigsten Stand seit April 1930. Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass die Anleger für die Absicherung gegen einen rückläufigen S&P 500 weniger Geld ausgeben. Das Verbrauchervertrauen in den USA stieg im Juni auf den höchsten Wert seit zwei Jahren – im Mai verbesserte sich Wert von 73,6 auf 75,5 Punkte.

Der IBEX 35 mit größten Zuwachs innerhalb einer Woche seit Juli 2009

Der DAX verlor am vergangenen Freitag 0,1 % und schloss in Frankfurt bei 6.047,83. Trotzdem legte der Dax in der Woche um 1,8 % zu, bewegt sich aber noch immer um 4,5 % unter dem Spitzenwert vom 26. April, denn es herrscht weiterhin die Meinung, dass die Staatsverschuldungskrise in Europa das Wirtschaftswachstum nachhaltig hemmt. Der FTSE 100 Index stieg am vergangenen Freitag in London um 0,6 % auf 5.163,68 Punkte und baute somit seinen wöchentlichen Zuwachs auf 0,74 % aus. Der Index hat gegenüber dem bisherigen Jahreshöchststand am 15. April 11 % verloren, einerseits wegen der Sorgen, die europäische Schuldenkrise könnte sich negativ auf den Wirtschaftsaufschwung auswirken, andererseits wegen des andauernden Schadens den die Aussichten der Firma BP durch den Ölunfall im Golf von Mexiko nehmen.

Spaniens IBEX 35 verzeichnete am vergangenen Freitag einen starken Anstieg um 4 %, soviel wie in keinem anderen der 18 europäischen Märkte, denn Santander, der größte Kreditgeber des Landes, gab gekannt, man könnte von der „Schwäche” der Mitbewerber in reifen Märkten profitieren, die Ergebnisse 2009 seien gut und „dies werde sich in 2010 wiederholen”. Der spanische Leitindex IBEX 35 verzeichnete in der vergangenen Woche mit 7,2 %seinen stärksten Zuwachs seit Juli 2009, denn die Europäische Union gab bekannt, Spanien setze die „notwendigen Maßnahmen” zur Eindämmung seines Haushaltsdefizits um.

Gold steigt dritte Woche in Folge

Gold ging in den zwei Tagen nach Erreichen des Rekordwerts von $ 1.54,50 pro Unze am 8. Juni um 1,9 % zurück. Die Anteile am größten mit physischen Goldbarren unterlegten ETF stiegen auf ein Allzeithoch. Im August fällige Gold-Futures stiegen um 0,7 % auf US$ 1.230,20. Das Metall steigerte sich letzte Woche um 1 %. Silber-Futures mit Fälligkeit Juli gingen am vergangenen Freitag um 0,7 % auf US$ 18,231/Unze zurück und schlossen die Woche mit einem Anstieg um insgesamt 5,4 %. Rohöl mit Fälligkeit Juli verzeichnete vergangene Woche eine Steigerung um 3,2 % und steigerte sich somit im Jahresvergleich um 1,5 %. Es schloss bei US$ 73,78/Barrel. Kupfer verzeichnete in der Woche einen Zuwachs, obwohl spekuliert wurde dass Chinas schneller werdende Inflation weitere Maßnahmen der Regierung auslösen könnte, um das Wachstum einzudämmen, das die Nachfrage nach Industriemetallen antreibt.

Der Dollar dominiert weiterhin die Märkte

Der Dollar stieg um ganze 0,7 % auf US$ 1,2045 je Euro. Trotzdem fiel er gegenüber der Vorwoche um 1,1 %. Gegenüber dem Yen gewann der Greenback 0,4 % auf 91,72 hinzu. der Euro stieg um 0,2 % auf 110,97 Yen und stieg somit gegenüber den 110,72 Yen der Vorwoche um 0,9 %. Der Greenback stieg im Vergleich zu den meisten wichtigen Währungen, selbst als andere Daten belegten dass das Verbrauchervertrauen in den USA auf den höchsten Wert seit 2008 gestiegen war. Das Pfund verlor gegenüber den meisten seiner Vergleichswährungen nachdem die Industrieproduktion in Großbritannien überraschend zurückging. Der australische Dollar fiel gegenüber der amerikanischen Währung ab, da die Inflation in China Grund zur Sorge gab, die Wirtschaft des Landes könne abkühlen.

Der Euro hat seit Jahresbeginn 9,6 % verloren und verzeichnete somit die schlechteste Wertentwicklung aller Währungen in Industrieländern; der Dollar legte dagegen 9,1 % zu. Sterling verpasste den ersten Wochengewinn gegenüber dem Dollar seit über einem Monat da die Industrieproduktion in Großbritannien im April gegenüber März um 0,4 % zurückgegangen war. Wirtschaftswissenschaftler waren von einem Anstieg um 0,5 % ausgegangen. (Bild: reinobjektiv/fotolia)

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