Weltbank ändert Stimmrecht
26. April 2010 | Weltbank | Deutschland | China Feedback schreibenBei Ihrer Frühjahrstagung in Washington hat die Weltbank beschlossen ihren Schwerpunkt stärker in Richtung Armutsbekämpfung und Entwicklungspolitik zu verschieben. Dafür wurde eine Änderung der Stimmen von 3,13 Prozent zugunsten der Entwicklungs- und Schwellenländer umgesetzt. Insgesamt haben diese nun einen Anteil von 47%.
Danach legt China von 2,77 auf 4,42 Prozent zu. Dadurch rückt China mit Ihrem Stimmenanteil auf Platz 3 und somit an die Stelle von Deutschland nach den USA und Japan. Das unterstreicht ein weiteres Mal das rapide Wachstum an Einfluß und Bedeutung der Volksrepublik China in der Weltwirschaftspolitik. Die Weltbank begründet ihre Entscheidung damit, dass mit der Quotenanpassung der Einfluss der Mitglieder den veränderten weltwirtschaftlichen Kräfteverhältnissen angepasst werde. Weiterhin wurde die Kapitalbasis der Bank um insgesamt 5 Milliarden US-Dollar erhöht um die Ausgaben im Zuge der wirtschafts- und Finanzkrise zu decken. Die Weltbank und ihre 186 Mitgliedsländer unterstützen wirtschaftlich schwache Länder in finanziellen Fragen. Die Mitgliedsländer haben die Möglichkeit Darlehen zu marktnahen Konditionen oder zinslose, langfristige Kredite für Investitionen bei der Organisation zu erhalten.
Weitere Informationen: China, Deutschland, WeltbankInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
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