Sparen in der Krise
23. April 2010 | Sparen | Krise | Aktien | Fonds Feedback schreiben
Sparen in der Krise
Anleger sollten ihr Risiko streuen und auf Aktien nicht verzichten. Die Finanzkrise und die anhaltende Diskussion um die Stabilität des Euro hat viele Sparer verunsichert: Wo kann ich mein Geld sicher und sinnvoll anlegen? Klassische Anlageformen wie Lebensversicherungen, Tages- und Festgeldkonten oder Bundesanleihen bringen aktuell nur niedrige Zinsen und sind für Anleger wenig attraktiv. Zieht man dann noch die Inflationsrate ab, bleibt nicht mehr viel übrig.
Höhere Renditen, wie man sie mit Aktien erzielen kann, sind mit höheren Risiken verbunden. Trotzdem: “Auch inklusive der Krisen sind Aktien langfristig anderen Anlageformen überlegen. Sparer sollten bei der Altersvorsorge nicht auf Aktien verzichten”, erklärt Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei der Fondsgesellschaft Union Investment. Doch in Deutschland hat sich die Zahl der privaten Aktieninvestoren zwischen 2000 und 2009 halbiert.
Das Risiko streuen – dabei geht es gar nicht darum, alles auf eine Karte zu setzen – wichtig ist es, Geld auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen. Nur so wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag erreicht. “Neben Aktien gehören auch Anleihen und Sachwerte wie Immobilien in ein gut gemischtes Depot”, sagt Erling. Die Investition in Aktien erfordert zwar Ausdauer, zahlt sich aber längerfristig aus. Mit einem internationalen Fonds hätten Anleger in den letzten 35 Jahren circa sechs Prozent, mit deutschen Fonds sogar sieben Prozent Rendite erzielt. “Auch wenn die Kurse einmal im Keller sind, bergauf geht es immer wieder”, so Erling.
Internationale Standardwerte wählen – falsch wäre es daher, Kapital bei einem Kursabfall sofort abzuziehen. Wer langfristig in Aktien investiert, sollte international tätige Unternehmen, sogenannte Standardwerte, wählen. Vor allem global ausgerichtete Aktienfonds sind eine gute Geldanlage für das Alter. Das Kapital wird in verschiedenen Märkten angelegt, das Risiko minimiert. Diese Anlagestrategie verfolgt auch der Siegerfonds bei Finanztest (Heft 04/2010), der UniGlobal von Union Investment, welcher weltweit in eine Vielzahl ausgewählter Aktien investiert. Der Fonds ist auch Grundlage des meistverkauften Riester-Produktes in Deutschland, der UniProfi Rente. (Quelle: djd/pt, Bild: djd/Union Investment)
Weitere Informationen: Aktien, Fonds, Geldanlage, Krise, SparenInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
Immer mehr Deutsche sparen für den Ruhestand. Viele scheuen sich jedoch, ihr Geld in Investmentfonds anzulegen. “Dabei sind gerade Fonds eine gute Möglichkeit, um langfristig vorzusorgen”, erklärt Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei der Fondsgesellschaft Union Investment.
Nachdem Im Mai zahlreiche Investoren aus Immobilienfonds insgesamt über eine Milliarde Euro abgezogen haben und mehrere offene Immobilienfonds aus Liquiditätsnot schließen mussten, könnte nun die geplante stärkere Regulierung vorgezogen werden. Nach der jüngsten Schließungswelle offener Immobilienfonds ist das Bundesfinanzministerium offen für Konsequenzen.
Bevor man anfängt mit Optionen zu handeln, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass jederzeit auch Verluste möglich sind. Die Höhe des eingesetzten Kapitals sollte man in jedem Fall so wählen, dass man Verluste verschmerzen kann und sich durch Verluste nicht in seiner Strategie beeinflussen lässt. Obgleich kurzfristig hohe Gewinne beim Optionshandel eintreten, führt
Worauf Anleger achten sollten, um ihr Risiko zu minimieren. Aktien, Optionen, Zertifikate, Rohstoffe: Fast jedes Investment hat in der Finanzkrise bereits Schrammen abbekommen. Entsprechend groß ist die Unsicherheit unter den Anlegern. Das Geld solide und gleichzeitig rentabel arbeiten zu lassen, das scheint heute eine große Kunst zu sein.
Verdienen Sie mehr als 70% in einer Stunde und erhalten Sie 15% zurück, wenn Sie falsch liegen. Keine Vorkenntnisse erforderlich. 100% webbasiertes Trading! 24 Stunden Support über Telefon, Mail und Livechat!




