Siemens droht Abschreibung in Milliardenhöhe
02. Juli 2010 | Siemens | Bayer | Dade Behring | DPC | Abschreibung Feedback schreiben
Siemens Konzernzentrale 1975
Auf seine zusammengekaufte Diagnostiksparte droht Siemens eine Milliardenabschreibung, so das die jüngste Division seiner Medizintechnik kräftig abgewertet werden muss. Grund hierfür sind zu ehrgeizig gesteckte Wachstumsziele noch aus Hochkonjunktur-Zeiten, die sich im Laufe der Zeit als unrealistisch erwiesen.
Für Bayers Diagnostiksparte sowie die US-Firmen Dade Behring und DPC legte der Siemens-Konzern insgesamt elf Milliarden Euro auf den Tisch. Mit der Sparte wollte Siemens Apparate zur Labordiagnose von Gewebe, Blut und Urin für Kliniken anbieten. 2007 entstand so das Geschäftsfeld „DX“. Nachdem bereits im Geschäftsjahr 2008/09 der Jahresumsatz lediglich um zwei Prozent auf 3,5 Milliarden Euro stieg, konnten die Wachstumserwartungen nicht erfüllt werden. Der Absatz der medizinischen Instrumente verläuft schleppend, aber zumindest zählte mit 18 Prozent die operative Marge zu den höchsten Wachstumswerten des Siemens-Konzerns.
Im September, also am Ende des Geschäftsjahres könnte Siemens die Abschreibung bereits vornehmen. Jetzt soll ein neuer Geschäftsplan und eine erneute Wachstumsprognose erarbeitet werden und anschließend wird Finanzchef Joe Kaeser entscheiden, ob der Bewertungsaufschlag von zuletzt 5,5 Milliarden Euro gesenkt werden soll. Finanz-Experten halten eine Abschreibung von etwa 1 bis 2 Milliarden Euro für realistisch. (Bild: Siemens)
Weitere Informationen: Abschreibung, Bayer, Dade Behring, DPC, SiemensInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
Auch die bereits bekannten Empfangsprobleme der Antenne, die am Außenrahmen des Apple-Smartphones untergebracht ist, konnten den Siegeszug nicht stoppen. Um bis zu 4,4 Prozent schoss der Wert der Apple-Aktie im nachbörslichen US-Handel in die Höhe.
Swatch-Erfinder Nicolas Hayek verstarb überraschend am Montagabend. Die Schweiz verliert mit Nicolas Hayek einen ihrer angesehensten Unternehmer. Die bekannteste Erfindung von ihm war die Swatch-Plasik-Uhr und bescherte damit der Marke einen großen Aufstieg.
Elektronikriese Sony hält eine Verfünffachung seiner Gewinne für möglich. Anfang April begann für den Sony Konzern das Geschäftsjahr 2010/11.
Die Zuversicht in deutschen Unternehmen stieg im Oktober überraschend auf den höchsten Stand seit 3,5 Jahren. Immer mehr Hersteller planen Neueinstellungen, was darauf hindeutet, dass die deutsche Wirtschaft trotz schlechterer internationaler Aussichten stabil bleibt.
Verdienen Sie mehr als 70% in einer Stunde und erhalten Sie 15% zurück, wenn Sie falsch liegen. Keine Vorkenntnisse erforderlich. 100% webbasiertes Trading! 24 Stunden Support über Telefon, Mail und Livechat!




