Rohstoffe weiter im Aufwärtstrend
06. Oktober 2010 | Kupfer | Rohstoffe | Erdöl | Gold Feedback schreibenWährend die anderen Metalle dem Gold-Trend folgten und starke Gewinne notierten, hatte selbst der auf der Stelle tretende Ölpreis seine bisher stärkste Woche im Jahr 2010 und stieg um 6,9 % auf 81,70 US$ je Barrel. Dank der Entwicklung der vergangenen Woche verzeichneten die Ölpreise ein positives Quartal und sind wieder am oberen Ende der 2010er Preisskala zwischen 80 und 85 US$.
Ist das das Ergebnis von Bernankes Politik des billigen Geldes? Die Lagerbestände bei Öl stehen derzeit um 18 % über ihrem Fünfjahresdurchschnitt und bei Destillaten (Benzin für Ihr Auto) stiegen sie um 30 %, es sieht also ganz danach aus. Selbst der Kupferpreis stieg in der vergangenen Woche und im gesamten 3. Quartal 2010 bis auf 3,69 US$ je Unze – was üblicherweise auf einen Aufschwung in der Industrie hindeutet. Aber die Preise steigen in allen Sektoren sprunghaft an. Und wie die ISM-Zahlen für die verarbeitende Industrie am vergangenen Freitag zeigten, waren steigende Preise der Hauptgrund für das Wirtschaftswachstum im September.
Die restlichen Daten wie z. B. Neubestellungen, Produktion und Arbeitslosigkeit, nähern sich langsam dem Stillstand. Es scheint also, als sei diese Rallye einzig das Werk von “Helicopter Ben” – der allerdings in seinen jüngsten Statements angab, sie werde bis über 2010 hinaus anhalten.
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Der Goldpreis stieg wieder, denn bescheidene Wirtschaftsdaten und die steigende Unsicherheit hinsichtlich des Treffens des amerikanischen Offenmarktausschusses in der kommenden Woche veranlasste die Anleger, wieder in den Markt einzusteigen. Der Preis des Futures-Kontrakts mit Liefertermin November stieg um 15 US$ oder 1,1 % auf 1.357,10 US$ je Feinunze.
Der neutrale FOMC (Offenmarktausschuss der US-Notenbank) Statement im September gab Anlass zu mehr Spekulationen, die Fed werde gegen Jahresende zusätzliche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ankündigen. Die Bereitstellung von mehr Liquidität für den Markt ist schlecht für den USD. Die Schwäche des USD trieb die Rohstoffpreise nach oben.
Der S&P 500 stieg in den vergangenen fünf Tagen um 2,4 % auf 1.117,51 Punkte und verbesserte den Zuwachs von 2,5 % aus der vergangenen Woche. Der Dow Jones Industrial Average verbesserte sich um 2,4 % auf 10.450,64. Beide Werte glichen somit die Verluste seit Jahresanfang wieder aus. Der S&P 500 verzeichnete seit dem 7.
Der S&P 500 stieg diese Woche um 1 %auf 1.176,19. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,3 % auf 11.062,78. Der Nasdaq Composite Index notierte um 1,4 % stärker bei 2.468,77. U.S. Aktiennotierten stärker, sodass der Anstieg des Standard & Poor’s 500 Index seit zwei Wochen ungebrochen bleibt.
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