Optionshandel

Immer mehr Anleger legen ihr Geld risikolos in Bundeswertpapieren an, auch wenn es wegen der unattraktiven Renditen immer weniger zu verdienen gibt. Aktuell erhalten Käufer von Bundesobligationen mit einer Laufzeit von fünf Jahren nur noch 1,39 Prozent Rendite.

Trotz der Gewinne vom Freitag gingen die wichtigsten Aktienmarktindizes letzte Woche nach zwei aufeinanderfolgenden Wochen mit steigenden Kursen zurück und verzeichneten die schlechteste Performance seit fünf Wochen. Der S&P 500 fiel in der vergangenen Woche um 3,7 % auf 1.076,76 während Bankaktien am Freitag stiegen: die Gesetzgeber hatten sich auf Vorschriften ohne dramatische Änderungen für Derivate und Eigengeschäfte geeinigt und so den Wochenverlust des S&P 500 verringert.

Nachdem die zuständige US-Terminbörsenaufsicht CFTC (Commodity Futures Trading Commission) bereits zweimal den Start der Derivatebörse “Media Derivatives” (MDEX) verschob, gab die Behörde nun grünes Licht. Somit scheiterte das bemühen der US-Filmindustrie den Handel mit Film-Derivaten zu verhindern. Dabei können Anleger auf den Erfolg oder den Misserfolg von Hollywood-Filmen wetten.

Der S&P 500 stieg in den vergangenen fünf Tagen um 2,4 % auf 1.117,51 Punkte und verbesserte den Zuwachs von 2,5 % aus der vergangenen Woche. Der Dow Jones Industrial Average verbesserte sich um 2,4 % auf 10.450,64. Beide Werte glichen somit die Verluste seit Jahresanfang wieder aus. Der S&P 500 verzeichnete seit dem 7. Juni einen sprunghaften Anstieg um 6,4 %; er war zuvor – nach Erreichen des höchsten Standes seit 19 Monaten im April – um 14 % abgestürzt.

Die chinesische Währung Yuan klettert am Montag auf den höchsten Stand seit fünf Jahren. Eine Ankündigung Chinas, den Wechselkurs der Währung flexibler zu gestalten sorgt für Enthusiasmus an den Devisenmärkten. Doch China schwächt seine Ankündigung schon wieder ab.

Am Freitagnachmittag legte der Preis je Feinunze auf bis zu 1.263,70 US-Dollar zu. Die Anleger gehen zunächst auf sicher und bleiben dem Edelmetall weiterhin treu. Denn es gibt Befürchtungen vor neuen Schwierigkeiten bei den Banken und Sorgen um die konjunkturellen Aussichten in den Vereinigten Staaten und China.

Der S&P 500 stieg in der vergangenen Woche um 2,5% auf 1.091,60 analog zum Aufschwung aller zehn großen enthaltenen Industriebereiche. Während dessen bewegte sich der Dow Jones erstmals seit vier Wochen aufwärts und stieg um 2,8 % auf 10.211,07. US-Aktien tendierten in der vergangenen Woche aufwärts und brachten dem S&P 500 Index die größte wöchentliche Steigerung seit März.

Bereits am Freitag stürzte der Euro auf unter 1,20 Dollar ab. Heute Morgen ist nun auch die Marke von 1,19 Dollar gefallen. Der Euro verliert auch zu anderen Währungen an Boden. Die Anleger warten gespannt auf Signale vom Treffen der EU-Finanzminister am Nachmittag.

Nachdem Im Mai zahlreiche Investoren aus Immobilienfonds insgesamt über eine Milliarde Euro abgezogen haben und mehrere offene Immobilienfonds aus Liquiditätsnot schließen mussten, könnte nun die geplante stärkere Regulierung vorgezogen werden. Nach der jüngsten Schließungswelle offener Immobilienfonds ist das Bundesfinanzministerium offen für Konsequenzen.

Es ist wieder riesiges Interesse an physischem Gold festzustellen. Der Goldpreis erreichte zuletzt die Rekordhöhe von 1.249 US-Dollar je Feinunze. Somit ist die Feinunze Gold so teuer wie nie zuvor.

Bestimmte hochspekulative Finanzmarkttransaktionen sind in Deutschland ab sofort von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt

Immer mehr Deutsche sparen für den Ruhestand. Viele scheuen sich jedoch, ihr Geld in Investmentfonds anzulegen. “Dabei sind gerade Fonds eine gute Möglichkeit, um langfristig vorzusorgen”, erklärt Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei der Fondsgesellschaft Union Investment.