Neues Gesetz für Immobilienfonds naht
02. Juni 2010 | Immobilien | Fonds | Gesetz | Immobilienfonds Feedback schreiben
Neues Gesetz für Immobilienfonds
Nachdem Im Mai zahlreiche Investoren aus Immobilienfonds insgesamt über eine Milliarde Euro abgezogen haben und mehrere offene Immobilienfonds aus Liquiditätsnot schließen mussten, könnte nun die geplante stärkere Regulierung vorgezogen werden. Nach der jüngsten Schließungswelle offener Immobilienfonds ist das Bundesfinanzministerium offen für Konsequenzen.
Das Ministerium kann sich auch ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren vorstellen. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte gestern auf Anfrage: “Die Initiative müsste allerdings vom Parlament ausgehen”. Am 23. Juni soll das Kabinett den Gesetzentwurf “zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes” verabschieden. Somit könnte das parlamentarische Verfahren im Februar 2011 abgeschlossen sein. Das soll jetzt beschleunigt werden. Eine erste interne Anhörung im Bundesfinanzministerium zum Gesetzesvorhaben brachte mehrere Themen auf die Tagesordnung. Es soll ein pauschaler, zehnprozentiger Bewertungsabschlag auf die von Sachverständigen ermittelten Immobilienwerte in den Fonds erhoben werden.
Ein weiteres Thema sind die Mindesthalte- und Kündigungsfristen für Anleger. Das Thema pauschaler Bewertungsabschlag gilt in der Branche als vom Tisch. Bei den Mindesthaltefristen geht der Branchenverband dagegen auf die Politik zu. Der Verband spricht sich gleichzeitig dafür aus, Kündigungsfristen von einem Jahr für professionelle Anleger einzuführen. So will man die Fonds vor massiven Kapitalabflüssen schützen, wie zuletzt gesehen. (Bild: Konstantin Bratsios/aboutpixel.de)
Weitere Informationen: Fonds, Gesetz, Immobilien, ImmobilienfondsInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
Bestimmte hochspekulative Finanzmarkttransaktionen sind in Deutschland ab sofort von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt
Anleger sollten ihr Risiko streuen und auf Aktien nicht verzichten. Die Finanzkrise und die anhaltende Diskussion um die Stabilität des Euro hat viele Sparer verunsichert: Wo kann ich mein Geld sicher und sinnvoll anlegen? Klassische Anlageformen wie Lebensversicherungen, Tages- und Festgeldkonten oder Bundesanleihen bringen aktuell nur niedrige Zinsen und sind für Anleger wenig attraktiv.
Das Bundeskartellamt erteilte jetzt die Erlaubnis für die Übernahme der insolventen Kaufhauskette Woolworth durch Kik und Tengelmann. Bei dem Kauf geht es um insgesamt 162 Filialen. Durch die Übernahme sei ein großer Teil der Arbeitsplätze gesichert worden, erklärte Insolvenzverwalter Otto Hermann.
Der angeschlagene TV-Kabelnetzbetreiber Primacom muss Insolvenz anmelden. Die Aktie fällt ins bodenlose. Grund: Banken haben einen Millionen-Kredit von Primacom fällig gestellt. Die Forderungen belaufen sich auf fast 30 Millionen Euro.
Verdienen Sie mehr als 70% in einer Stunde und erhalten Sie 15% zurück, wenn Sie falsch liegen. Keine Vorkenntnisse erforderlich. 100% webbasiertes Trading! 24 Stunden Support über Telefon, Mail und Livechat!




