Jetzt ist auch Spanien dran
26. Mai 2010 | Spanien | Bank | Kirche | Krise | Euro Feedback schreiben
Bankenkrise in Spanien
Die Verstaatlichung einer spanischen, von der katholischen Kirche kontrollierten Bank verursachte – der Krisensensibilität der Börse sei gedankt – ein mittelschweres Erdbeben an den Börsen der Welt.
Die Wall Street begann am Mittwoch den Handel mit erheblichen Verlusten, Dax und Euro gaben deutlich nach. Krisennachrichten aus Spanien sind zwar eher verhalten, aber die Börse reagiert auch schon auf kleine Beben mit großen Verkäufen. Nach Griechenland nun auch Spanien? Nachdem Asien schon heftig verlor, legte der Dax nach: drei Prozent bergab, und die Aussichten sind alles andere als rosig. Die großen drei Wall Street-Indizes begannen am Mittwoch mit Kursverlusten von mehr als zwei Prozent.
Als der Dax nach tagelangem Absturz am 7. Mai bei 5.655 Punkten landete, droht er nun wieder unterschritten zu werden. Nach Analyse der Charttechnicker, würde dies weiter den Weg nach unten öffnen. Nachdem die letzte Krise in Griechenland schon als abgewendet galt, flammt nun in Spanien die nächste Krise auf. Dieses Wiederauflammen lastet auf dem Euro und den Rohstoffpreisen. Der Euro fiel auf unter 1,22 Dollar. Rohöl verbilligte sich auf unter 69 Dollar und Gold bewegt sich wieder auf die 1.200 Dollarmarke. (Bild: Konstantin Gastmann/aboutpixel.de)
Weitere Informationen: Börse, Euro, Griechenland, Kirche, Krise, SpanienInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
Auch in Cannes spürt man deutlich die Finanzkrise. Sowohl im Film wie auch in der Realität ist die Krise gegenwärtig. Nachdem Börsenspekulant Gordon Gekko (Michael Douglas) im Film „Wall Street 1“ vor 23 Jahren im Knast landete, ist nun die Fortsetzung „Wall Street-Geld schläft nie“ in Cannes zu sehen.
Hohe Einschaltquoten bei den Auftritten der Grand-Prix-Sensationssiegerin sorgen nun auch für Freudensprünge bei der ProSiebenSat.1-Aktie. Der Wert der Aktie steigt am Montag um 1,5 Prozent auf fast 12,50 Euro. Zeitweise kletterte das Papier auf bis zu 12,85 Euro.
Die Haushaltskrise in Griechenland wird zur Probe für die EU und Ihre Währung. Nach jahrelangem kontinuierlichen Aufstieg zum echten Konkurrenten in Sachen Leitwährung gegenüber dem USD, scheinen die aktuellen Ereignisse stark am Image des Euro zu kratzen. Am Morgen fiel die europäische Gemeinschaftswährung nach ungefähr zehn Monaten unter die Marke von 1,33 USD. Die Abwendung
Bestimmte hochspekulative Finanzmarkttransaktionen sind in Deutschland ab sofort von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt
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[...] Je schlechter das Rating, desto höher die Zinsen. Nach Griechenland und Portugal kommen nun auch auf Spanien höhere Zinslasten zu. Mit nur einer Stimme Mehrheit hatte das spanische Parlament am [...]
[...] bizarr” bezeichnete ein Sprecher der EU-Kommission den Artikel der Zeitung. Nachdem es Spanien gelang zwei Anleihen bei Investoren abzuladen, stieg damit auch deutlich der Risikoaufschlag. [...]