Goldpreis auf Rekordhöhe
22. Mai 2010 | Gold | Unze | China | Preis Feedback schreiben
Goldpreis auf Rekordhöhe
Es ist wieder riesiges Interesse an physischem Gold festzustellen. Der Goldpreis erreichte zuletzt die Rekordhöhe von 1.249 US-Dollar je Feinunze. Somit ist die Feinunze Gold so teuer wie nie zuvor. Experten halten eine Steigerung noch in diesem Jahr auf 2.000 Dollar für möglich.
Lange Wartezeiten drohen beim Erwerb, denn die Lager sind leer. Die wichtigsten Prägeanstalten in Australien, Südafrika, Kanada und Österreich kämpfen wegen der starken Nachfrage mit Engpässen. Barrenlieferanten wie Heraeus und Umicore haben die gleichen Schwierigkeiten. Anhaltende weltweite Finanzkrise, schwächelnder Euro und Griechenland vor dem Kollaps. Es herrscht unter vielen Anlegern die Angst, einige festverzinsliche staatliche Wertpapiere in ihrem Depot könnten bald nur noch das Papier wert sein. Viele Investoren flüchten nun in vermeintlich sichere Sachwerte wie Silber, Platin, Palladium und Gold.
Die Furcht vor einer großen Inflationswelle ist groß. Einiges spricht dafür, dass die Party um’s Gold erst noch so richtig losgehen wird. Chinas Investoren haben nun auch Zugang zum Goldmarkt, an dem sich viele Investitionsmöglichkeiten vorfinden. Zum Beispiel die noch relativ jungen Gold gedeckten Fonds. Ein schneller Ein- und Ausstieg aus dem Metall ist hier möglich. Nicht von ungefähr erreichte der größte dieser Fonds ein neues Rekordvolumen. (Bild: oli/aboutpixel.de)
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Am Freitagnachmittag legte der Preis je Feinunze auf bis zu 1.263,70 US-Dollar zu. Die Anleger gehen zunächst auf sicher und bleiben dem Edelmetall weiterhin treu. Denn es gibt Befürchtungen vor neuen Schwierigkeiten bei den Banken und Sorgen um die konjunkturellen Aussichten in den Vereinigten Staaten und China.
Nachdem Im Mai zahlreiche Investoren aus Immobilienfonds insgesamt über eine Milliarde Euro abgezogen haben und mehrere offene Immobilienfonds aus Liquiditätsnot schließen mussten, könnte nun die geplante stärkere Regulierung vorgezogen werden. Nach der jüngsten Schließungswelle offener Immobilienfonds ist das Bundesfinanzministerium offen für Konsequenzen.
Gold-Futures fielen und verzeichneten den größten Rückgang innerhalb einer Woche seit Anfang Juli; in Folge des höheren Dollarkurses ging die Nachfrage nach dem Edelmetall als alternative Anlage zurück.
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[...] Der Euro fiel auf unter 1,22 Dollar. Rohöl verbilligte sich auf unter 69 Dollar und Gold bewegt sich wieder auf die 1.200 Dollarmarke. Weitere Informationen: Börse, Euro, Griechenland, [...]
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