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Geithner verlangt tiefgreifende Reformen

18. August 2010 | Timothy Geithner | Finanzminister | USA | Reform | Immobilien Feedback schreiben
Reformen

Geithner verlangt Reformen

US-Finanzminister Timothy Geithner will tiefgreifende Reformen für das System der staatlich gestützten Immobilienfinanzierung. Konkret geht es dabei um die größten Hypothekenfinanzierer in den USA Freddie Mac und Fannie Mae, die mit fast 150 Milliarden Dollar Steuergeldern vor dem Aus gerettet wurden.

Um eine weitere Krise im Immobiliensektor zu verhindern soll der US-Häusermarkt reformiert werden. Als Gegenleistung für die bisher gezahlten Finanzspritzen des Finanzministers und weiteren Millionen die jeden Tag in beide Geldhäuser gepumpt werden, halten Fannie und Freddie den amerikanischen Immobilienmarkt am Laufen. Zurzeit ausgegebene Häuserkredite werden zu über 90 Prozent abgesichert, mit staatlichen Geldern. Eine Lösung auf Dauer kann das nicht sein. Deshalb nun der Vorstoß des US-Finanzministers in Richtung Reform. Im US-Kongress ist dafür aber eine Mehrheit notwendig.

Die Republikaner verlangen den Rückzug des Staates aus dem Immobiliengeschäft. Die Demokraten bevorzugen weiterhin die Einflussnahme des Staates auf den Hypothekenmarkt. Sie sehen in einem Rückzug die Gefahr steigender Zinsen für Immobilienkredite und noch niedrigerer Häuserpreise. Das Konzept für den Immobilienmarkt will die US-Regierung Anfang nächsten Jahres vorlegen. (Bild: Freddie Mac, Fannie Mae)

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