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Devisenhandel & Devisenkurse

Devisenhandel

Devisenhandel

Der Devisenhandel findet am Devisenmarkt (auch unter der Bezeichnung „Währungsmarkt“ bekannt) statt. Er ermöglicht Banken, Finanzinstituten und Privatpersonen den Kauf und Verkauf von Devisen. Dies bedeutet, dass eine Partei eine bestimmte Menge einer Devise verkaufen und im Gegenzug eine bestimmte Menge einer anderen Devise kaufen kann.

Die Ziele des Devisenhandel

Der Devisenhandel wird durch Währungsschwankungen ermöglicht. Händler versuchen dabei, die Kursrichtung von Devisen vorherzusagen, um auf diese Weise möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Wenn ein Händler eine bestimmte Menge einer Devise zu einem festen Kurs kauft und der Wert der Devise steigt, kann er die Devise sodann zum neuen höheren Kurs veräußern und von der Kursdifferenz profitieren. Das Ziel eines Devisenhändlers ist es, Gewinne aus Kursschwankungen bei Devisen zu erzielen. Der Devisenhandel wird durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusst, weshalb dieser Markt stets unberechenbar ist. Aus diesem Grund sind bei einem adäquaten Devisenhandel hohe Veräußerungsgewinne möglich.

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Wie werden Devisenkurse dargestellt

Devisenkurse werden relativ zueinander dargestellt, d.h. welche Menge einer Devise ist zum Kauf einer anderen erforderlich. Sie werden in Paaren angegeben. Zum Beispiel: USD/EUR = 0,7037. Dies bedeutet, dass für den Kauf von 1 (einem) US-Dollar insgesamt 0,7037 Euro benötigt werden. Die erstgenannte Währung, in diesem Fall der US-Dollar, bezeichnet die „Basiswährung“ und wird immer zuerst geschrieben bzw. mit einem Wert von 1 (eins) dargestellt. Die zweitgenannte Währung ist die „Gegenwährung“, die den Kurs für 1 (eine) Einheit der Basiswährung anzeigt. Mit den Währungsschwankungen nimmt auch die Attraktivität des Devisenhandels zu. Zurück zu unserem obigen Beispiel: Wenn der US-Dollar zulegt, erhöht sich die Gegenwährung, weil zum Kauf von 1 (einem) US-Dollar mehr Euro erforderlich sind bzw. für jeden US-Dollar erhält ein Händler einen höheren Euro-Betrag. Gleiches gilt, wenn der US-Dollar an Wert verliert. Dann verringert sich der Betrag der Gegenwährung, und zum Kauf von 1 (einem) US-Dollar sind weniger Euro erforderlich bzw. für jeden US-Dollar wird ein geringerer Euro-Betrag fällig.

Was bedeutet das für normale Verbraucher

Dies könnte sich auf verschiedene Weise auf die Verbraucher auswirken. Nehmen wir beispielsweise das Währungspaar USD/EUR, wobei hier die Situation in Frankreich betrachtet werden soll: Ein starker US-Dollar hat zur Folge, dass es für einen Franzosen teurer wird, US-Importartikel zu erwerben, da er zum Kauf der Waren wegen des gestiegenen US-Dollars mehr Euro als zuvor aufwenden muss. Einem US-Touristen in Frankreich kommt ein solches Szenario zugute, da er für jeden getauschten US-Dollar mehr Euro erhält und ihm daher mehr Geld zur Verfügung steht, als dies der Fall wäre, würde der US-Dollar schwächer sein (d.h. wenn die Gegenwährung niedriger wäre).

Google Bücher – Devisenhandel: Profitieren von Dollar, Euro und Co

Der Devisenhandel ist nach wie vor die Domäne von Banken. Seit Mitte der neunziger Jahre bieten aber auch Broker privaten Tradern den problemlosen Zugang zu dem Markt. Der Devisenhandel rückt nun langsam in das Blickfeld der privaten Trader.

Finanzen.net – Wissenwertes zu Devisen und Devisenhandel

Ein besonderer Vorteil des Devisenhandels besteht im Vergleich zum Handel mit Aktien im verhältnismäßig geringen Einsatz. So wird von den Handelnden ein Mindesteinsatz, so genannte Margins, gefordert, die üblicherweise zwischen 0,5 und zwei Prozent liegen. So sind etwa, um auf dem Devisenmarkt eine Million Euro zu bewegen, bei einem einprozentigen Mindesteinsatz lediglich 10.000 Euro an Sicherheitsleistung notwendig.

Anyoption – Devisenhandel mit binären Optionen

Der Devisenhandel wird durch Währungsschwankungen ermöglicht. Trader versuchen dabei, die Kursrichtung von Devisen vorherzusagen, um auf diese Weise möglichst hohe Gewinne aus dem Devisenhandel zu erzielen.