CMI wagt keinen Börsengang
06. Juli 2010 | CMI | Börse | Börsengang | Immobilien | Kapitalmarkt Feedback schreiben
CMI wagt keinen Börsengang
Bereits im Mai dieses Jahres sagte die GSW ihren Börsengang ab. Jetzt zieht ein weiteres Immobilienunternehmen, die Berliner Chamartin Meermann Immobilien die Notbremse und verzichtet auf den Gang an die Börse. Der schwache und unsichere Kapitalmarkt ist der Grund für die Absage.
Für den Mittwoch war der Börsengang eigentlich geplant. Der Mehrheitsaktionär Chamartin wollte im Rahmen des Börsenganges 82 Millionen Euro einfahren und dann einen Teil seines Aktienpakets abgeben. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, seien die Nachfrage-Erwartungen der Aktionäre und der Gesellschaft nicht erfüllt und ein Börsengang finde daher nicht statt. Einen neuen Versuch eines Börsenganges mit der Option auf eine Kapitalerhöhung schließt man aber nicht aus.
CMI hat sich auf gehobene Immobilien spezialisiert und hat nach eigenen Angaben das größte Projektvolumen in der Hauptstadt. Im Börsenprospekt weisen die Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner auf eine Reihe von Risiken hin. Im Geschäftsjahr 2010 müssen noch auslaufende Darlehen verlängert werden und im Juli wird für CMI ein Kredit von fünf Millionen Euro fällig. Auch eine von der CMI abgegebene Patronats-Erklärung für eine überschuldete Projektgesellschaft bereitet durch anhängige Rechtsstreitigkeiten Probleme. Für einen erfolgreichen Börsengang waren das alles offensichtlich zu viele negative Einflussfaktoren. (Bild: Thomas Fürböter/aboutpixel.de)
Weitere Informationen: Börse, Börsengang, CMI, Immobilien, KapitalmarktInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
Auf seine zusammengekaufte Diagnostiksparte droht Siemens eine Milliardenabschreibung, so das die jüngste Division seiner Medizintechnik kräftig abgewertet werden muss. Grund hierfür sind zu ehrgeizig gesteckte Wachstumsziele noch aus Hochkonjunktur-Zeiten, die sich im Laufe der Zeit als unrealistisch erwiesen.
Die Aktien von Kabel Deutschland (KDG) sind heute bei ihrem Börsenstart auf Xetra und an der Frankfurter Börse mit einem Kurs von 22,50 Euro in den Handel gestartet. Das bedeuted einen Zeichnungsgewinn von 2,72 Prozent. Der Ausgabepreis für die insgesamt 34,5 Millionen Anteile hat bei 22,00 Euro gelegen, wie Kabel Deutschland am Freitag mitgeteilt hatte.
Elektronikriese Sony hält eine Verfünffachung seiner Gewinne für möglich. Anfang April begann für den Sony Konzern das Geschäftsjahr 2010/11.
Auch die bereits bekannten Empfangsprobleme der Antenne, die am Außenrahmen des Apple-Smartphones untergebracht ist, konnten den Siegeszug nicht stoppen. Um bis zu 4,4 Prozent schoss der Wert der Apple-Aktie im nachbörslichen US-Handel in die Höhe.
Verdienen Sie mehr als 70% in einer Stunde und erhalten Sie 15% zurück, wenn Sie falsch liegen. Keine Vorkenntnisse erforderlich. 100% webbasiertes Trading! 24 Stunden Support über Telefon, Mail und Livechat!




