BP-Aktie immer noch in Nachhaltigkeitsfonds
18. Mai 2010 | BP | Mexiko | Erdöl | Katastrophe | Dexia Feedback schreiben
Die Thunder Horse-Ölplattform ist eine der größten Plattformprojekte der BP im Golf von Mexiko.
Tag für Tag werden neue Nachrichten aus dem Golf von Mexiko der Weltöffentlichkeit gemeldet. Die momentane Situation ist allgemein bekannt. Tiere und Pflanzen drohen zu sterben, ansässige Fischereibetriebe stehen vor dem Aus und die Küsten werden zu Schlammwüsten.
Verursacher der Katastrophe ist der Ölmulti BP mit der Öl-Plattform ‘Deepwater Horizon’ der Firma Transocean im Golf von Mexiko. Dies alles scheinen Fondsmanager nicht zu registrieren oder nicht zu interessieren. Wie ist es zu erklären, dass sich die BP-Aktie nach wie vor in vielen Nachhaltigkeitsfonds findet? Zum Beispiel die Bankengruppe Dexia unterhält mehrere Nachhaltigkeitfonds mit BP-Anteilen. Sind Fondsmanager so von der Außenwelt abgeschnitten, dass sie von dieser gewaltigen Umweltkatastrophe nichts mitbekommen haben? Das Fondsmanagement von BNP Investment Partners gibt sich entspannt: „Unsere Entscheidungen sind eher langfristig angelegt“, so ein Fondsmanager.
Dabei sollten diese Portfolios eigentlich nur solche Aktien aufnehmen, wenn die Firmen sozial und umweltschonend handeln. Nur wenige Manager nachhaltiger Fonds setzen auf strikte Auswahl. Swisscanto will grundsätzlich seine nachhaltigen Fonds von Werten freihalten, die sich aus der Gewinnung fossiler Energieträger ergeben. Es fehlt die Nachhaltigkeit. (Bild: BP/Presse)
Weitere Informationen: Aktien, BNP, BP, Dexia, Erdöl, Fonds, Katastrophe, Mexico, SwisscantoInteressante Meldungen zum aktuellen Thema
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