Optionshandel

Die USA forderten China auf, den Yuan vor Präsident Hu Jintaos Reise nach Washington im Januar steigen zu lassen und setzten so ein Ultimatum für Ergebnisse, nachdem die Gruppe der 20 Staatschefs sich nicht auf eine allgemeine Vereinbarung über Währungen einigen konnte. Der Druck der USA auf schnelles Handeln kommt einen Tag nachdem Präsident Barack Obama seine Kritik an Chinas Politik verstärkt und den Yuan beim G20-Gipfel in Seoul als “unterbewertet” bezeichnet hatte.

USA – Rallye bei US-Aktien

09. November 2010 | News

Die Rallye am US-Aktienmarkt ging in die fünfte Woche und brachte den Dow Jones Industrial Average auf den höchsten Stand seit der Zeit vor der Insolvenz der Lehman Brothers Holdings Inc. 2008. Auslöser waren ein 600 Mrd. US$ Anleihen-Ankaufsplan der Federal Reserve zur Förderung des Wachstums und ein Anstieg der Beschäftigtenzahlen, der die Prognosen übertraf.

Der Goldpreis stieg wieder, denn bescheidene Wirtschaftsdaten und die steigende Unsicherheit hinsichtlich des Treffens des amerikanischen Offenmarktausschusses in der kommenden Woche veranlasste die Anleger, wieder in den Markt einzusteigen. Der Preis des Futures-Kontrakts mit Liefertermin November stieg um 15 US$ oder 1,1 % auf 1.357,10 US$ je Feinunze.

Der Dollar setzte seinen ungebrochenen Rückgang gegenüber mehreren Währungen – auch dem Euro und dem Yen – nun schon im zweiten Monat fort, denn es wurden Spekulationen laut, die Fed werde ihre quantitativen Lockerungsmaßnahmen verstärken. Enttäuschende wirtschaftliche Kennzahlen am Freitag verstärkten die Ansicht, dass die Federal Reserve bald Maßnahmen zur Stimulierung der dümpelnden US-Wirtschaft ergreifen werde.

Europäische Aktien fielen erstmals seit vier Wochen, denn es kamen Bedenken auf, dass die Konjunkturmaßnahmen der Zentralbank nicht ausreichen könnten, um den wirtschaftlichen Aufschwung zu stützen. Bankwerte verzeichneten die höchsten Verluste seit vier Wochen, nachdem die UBS AG überraschend einen Verlust im Investmentbankinggeschäft gemeldet hatte. Bankwerte verzeichneten die schlechteste Entwicklung von 19 Industriezweigen im Stoxx 600; sie fielen in der vergangenen Woche jeden Tag auf das niedrigste Niveau seit fast vier Wochen.

Aktien und Rohstoffe steigerten ihren Wert im Oktober während US-Schatzbriefe erstmals seit März zurückgingen und der Dollar gegenüber dem Yen auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren fiel, weil Anleger darauf wetten, dass die Federal Reserve handeln wird, um das Wachstum anzukurbeln während die Unternehmensgewinne die Erwartungen übertrafen.

Gold-Futures fielen und verzeichneten den größten Rückgang innerhalb einer Woche seit Anfang Juli; in Folge des höheren Dollarkurses ging die Nachfrage nach dem Edelmetall als alternative Anlage zurück.

In Erwartung der Gespräche über Handelsziele beim G20-Treffen notierte der Dollar erstmals seit sechs Wochen stärker. Zum Ende der vergangenen Woche verzeichnete der Dollar erstmals seit sechs Wochen einen Anstieg gegenüber dem Euro, denn die Finanzminister der G20-Staaten diskutierten ein US-Vorhaben, durch Setzen von Zielen für unausgeglichene Leistungsbilanzen Spannung aus den Währungskursen zu nehmen.

Die Zuversicht in deutschen Unternehmen stieg im Oktober überraschend auf den höchsten Stand seit 3,5 Jahren. Immer mehr Hersteller planen Neueinstellungen, was darauf hindeutet, dass die deutsche Wirtschaft trotz schlechterer internationaler Aussichten stabil bleibt.

Der S&P 500 stieg diese Woche um 1 %auf 1.176,19. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,3 % auf 11.062,78. Der Nasdaq Composite Index notierte um 1,4 % stärker bei 2.468,77.
U.S. Aktiennotierten stärker, sodass der Anstieg des Standard & Poor’s 500 Index seit zwei Wochen ungebrochen bleibt.

Während die anderen Metalle dem Gold-Trend folgten und starke Gewinne notierten, hatte selbst der auf der Stelle tretende Ölpreis seine bisher stärkste Woche im Jahr 2010 und stieg um 6,9 % auf 81,70 US$ je Barrel. Dank der Entwicklung der vergangenen Woche verzeichneten die Ölpreise ein positives Quartal und sind wieder am oberen Ende der 2010er Preisskala zwischen 80 und 85 US$.

Go Gold Go

06. Oktober 2010 | Rohstoffe

Der Goldpreis steigt täglich. Nachdem er erst kürzlich einen neuen Rekord aufgestellt hatte, ging es im September nochmals um 5,3 % nach oben und Gold schloss deutlich über 1.300 US$ je Unze, ein Preis der noch vor einem Jahr utopisch schien. Am Freitag stand der Goldpreis bei 1.317,8 US$ je Unze.